Theorie und Praxis aus einer Hand

Mit unserem Wissen im Bereich der Luft- und Raumfahrttechnologie und unserer Erfahrung im Flugzeugbau unterstützen unsere Spezialisten Ihre Projekte in den Bereichen Flugzeugentwurf und Faserverbundtechnologie, Aerodynamik, Leichtbau und Zulassung.

eGeniusDie Elektromobilität spielt auch in der Luftfahrt zunehmend eine Rolle. Die Verwendung von Elektromotoren zum Antrieb von Luftfahrzeugen, erlaubt aufgrund des geringen Gewichts der Motoren völlig neue Flugzeugkonzepte (u.a. Stichwort verteilte Antriebe). Dies kann dazu führen, dass der Propeller nicht mehr wie bei klassischen Konfigurationen vor dem Piloten und in dessen Sichtbereich angeordent werden muss (vgl. Elektroflugzeug e-Genius beim IFB ).

Damit und dadurch, dass elektrische Antriebe zwar aktiv, "eingeschaltet" sein können, sich aber deswegen weder bewegen noch Betriebsgeräusche erzeugen müssen (vgl. Leerlauf bei einem Verbrennungsmotor), besteht bei derartigen Antrieben die erhöhte Gefahr, dass sich Personen, Tiere oder Gegenstände im Bereich des Propellers befinden, und von diesem unbeabsichtigt verletzt oder beschädigt werden können. Diese Gefahr ist besonders gegeben, wenn Flugzeuge in der Freizeit auf nicht zugangsbeschränkten Fluggeländen betrieben werden.

eSD
Das ePropeller Safety Device stellt ein Konzept dar, um solche Unfälle zu vermeiden, das ohne weitere Komponenten und ohne zusätzliches Gewicht realisiert werden kann. Unter Verwendung der motoreigenen Sensoren und Micorcontroller, überprüft eSD die Propellerkreisfläche während der Anlaufphase auf Hindernisse.
Nachdem die Hindernisfreiheit der Propellerkreisfläche festgestellt wurde, wird automatisch in den Normalbetrieb geschaltet.
Um die Machbarkeit des Konzepts zu demonstrieren, wurde ein Konzeptprototyp auf einem STMicroelectronics STM3210B-MCKIT motor control starter kit aufgebaut und erfolgreich getestet. Das Prinzip der Anlaufphase besteht darin, dass die Abweichung zwischen Soll- und Istwert von Drehzahl, Drehmoment oder Motorposition gemessen wird und die Energiezufuhr abgeschalten wird, sobald festgelegte Grenzwerte über- oder unterschritten sind. Das ePropeller Safety Device wurde dem Fachpublikum beim Electric Aircraft Symposium VII in Santa Rosa, Kalifornien und auf der internationalen Fachmesse Aero in Friedrichshafen vorgestellt.

 

 

 

 

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